Ein etwas sperriger Name, „SuppKultur“. Naja, trotzdem habe ich mich am Montagmittag des 26. Oktobers neugierig auf den Weg ins evangelische Gemeindehaus gemacht.
Es soll für jeden, der Lust und Zeit hat, eine kostenlose Suppe und ein bisschen Gesellschaft dazu geben. In und um Erlangen ist das bereits in einigen Gemeinden ein wahres Erfolgsrezept.
Zur ersten Suppenausgabe am 26.10. kam auch der Gründer der SuppKultur, Herr Elsner, nach Neunkirchen und unterstützte das Team von 6 Personen unter der Regie der Nachbarschaftshilfe „Miteinander-Füreinander e.V.“. Die fleißigen Helfer schnippelten und köchelten bereits ab 9 Uhr in der Früh die leckere vegane Kürbissuppe. Die Stimmung im Team muss sehr gut gewesen sein, denn die Suppe schmeckte richtig gut!
Die Tische wurden von der Helfertruppe zu Gruppen mit 8 Sitzplätzen aufgestellt, sodass sich an den Tischen bekannte und auch fremde Leute zusammenfanden.
Als ich über den Innenhof kam, wurde mir schon von einem freundlichen Helfer die Tür geöffnet und ich wurde nett begrüßt. Na, da fühlt man sich doch gleich willkommen! Ich setzte mich dann zu den Dachdeckern, die im Moment das Dach der Jugendräume im Gemeindehaus reparieren. Ein Ehepaar und zwei meiner Mitsängerinnen beim Vergissmeinnicht-Chor setzten sich auch noch dazu.
Und so war es an allen Tischen wirklich bunt gemischt: Einzelpersonen, Ehepaare, Berufstätige in ihrer Mittagspause, Jung und Alt, alles fand sich gut gelaunt und suppenhungrig zusammen. Es war erst kurz nach 12 Uhr und doch waren bereits gut 25 Personen hier. Dies wurde auch möglich durch die Unterstützung von "Seubert Martin Obst- und Gemüse" aus Neunkirchen und dank einer großzügigen Brotspende von „Der Beck“, der verschiedene Brotsorten zur Auswahl spendete.
Die Helfer teilten an einem langen Tisch die Suppe aus, und mir brachte einer der Helfer meine Suppe sogar an den Tisch, da ich momentan nicht so lauffähig bin.
Insgesamt kamen über 60 Menschen bis um 13:30 Uhr zusammen, um gemeinsam eine Suppe auszulöffeln. Es war ein bunt gemixter Querschnitt durch die Menschen aus unserem Ort.
Es sei erwähnt, dass Geldspenden gegeben werden können, damit sich das neue Projekt „SuppKultur“ in Neunkirchen am Brand bewähren und etablieren kann. Eine Spendenbox ist bei der Essensausgabe aufgestellt: Ein Kann, kein Muss, die SuppKultur ist und bleibt niederschwellig und kostenlos und soll uns alle ein bisschen erwärmen. Unser soziales Leben am Ort wird dadurch bereichert und erweitert. Ich werde wieder versuchen dabei zu sein.
Das nächste Mal sind wir herzlich zur Gemüsesuppe eingeladen, am Montag den 9. November ab 12 Uhr mittags ins evangelischen Gemeindehaus.
Mahlzeit und einen guten Appetit!
Geli Bögl
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