Sterben, Tod und Bestattung

Hinweise für Beerdigungen während der Ausgangsbeschränkungen in Bayern

Beerdigungen müssen natürlich auch in dieser Zeit stattfinden. Es gibt dazu aber enge Auflagen:

Urnenbeisetzungen sind grundsätzlich verschiebbar. Wenn es Ihnen möglich ist, bitten wir seitens des Pfarramtes in Abstimmung mit dem Pfarramt und dem Bestatter davon Gebrauch zu machen.

Für Erdbestattungen gelten weiterhin die üblichen Fristen (zwischen 48 und 96 Stunden nach dem Sterbefall – Samstag, Sonntage und Feiertage werden nicht mitgezählt). Die Beerdigung findet ausschließlich direkt auf dem Friedhof am Grab statt. Die Aussegnungshallen der Marktgemeinde Neunkirchen am Brand und auch die Christuskirche stehen für Gottesdienst akutell nicht zur Verfügung. Die staatlichen Vorgaben legen fest, dass das Landratsamt/die Kommune in jedem Einzelfall eine Genehmigung erteilen muss (wird in der Regel durch den Bestatter eingeholt). Die Beerdigung darf nicht im Vorfeld öffentlich bekannt gemacht werden. Wenn Sie dennoch eine Traueranzeigen veröffentlichen oder per Post versenden, verzichten Sie daher unbedingt auf Ort und Zeit der Beisetzung. Laut staatlichen Vorgaben dürfen maximal 15 Personen an einer Beerdigung auf dem Friedhof teilnehmen (zuzüglich Bestatter und Geistlichem).

Bitte setzen Sie sich im Sterbefall direkt mit Pfarrer Axel Bertholdt in Verbindung: 0170-4118559

Mit unserem Angebot des „Trauercafés“ bieten wir Ihnen an, über eigene Trauererfahrungen zu sprechen.

 

Mit dem Tod am Anfang des Lebens umgehen: Warum ein Sternenkindergrab so wichtig ist

Mehr Informationen dazu finden Sie dazu auf unserer Seite "Sternenkinder"

Am Ende des Lebens

Die eigene Endlichkeit annehmen

Mensch-Sein heißt Grenzen erfahren – Grenzen eigener Gesundheit, Lebenskraft und Lebenszeit. Krankheit, Sterben und Tod gehören zum Leben. Das sind Erfahrungen, die keinem erspart bleiben. Es hängt darum viel für unser Leben und sein Gelingen davon ab, ob und wie wir die Erfahrung von Vergänglichkeit und Tod in unser Leben einbeziehen und bewältigen. Wir leben unser Leben bewusster und besser, wenn wir es so leben, wie es ist: befristet.

 

Auf Gottes Gegenwart vertrauen

Gott hat an unserem begrenzten Leben teilgenommen; er ist Mensch geworden. Jesus Christus hat sich Kranken und Sterbenden zugewandt. Er hat selbst einen qualvollen Tod erlitten. Dieser Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Seitdem haben Vergänglichkeit, Sterben, Tod nicht mehr das letzte Wort. Die Toten werden auferstehen. Die Botschaft Jesu von Gottes Liebe ist wahr – auch angesichts von Vergänglichkeit und Tod.

 

Was können wir Christen tun?

Es ist ganz verständlich, dass Menschen Angst vor dem Tod und vor der Begegnung mit Sterbenden haben. Für viele ist es schwer auszuhalten, einen Menschen verfallen zu sehen, die eigene Hilflosigkeit zu erleben und die Endgültigkeit des Todes anzunehmen. In solcher Situation kann dennoch viel getan werden:

 

Ein Zeichen der Nähe geben.

Das Gespräch über den Ernst der Lage suchen.

Vertraute Gebete sprechen.

Miteinander Abendmahl feiern.

Den Sterbesegen geben.

Eine Kerze anzünden.

Abschied nehmen.

Unterstützen bei der Vorbereitung zur Bestattung und bei der Bestattung geben.

 

Friedhöfe in Neunkirchen am Brand