Was glaubst denn du?

Glaube ist immer persönlich. Auch wenn er meistens zu einem bestimmten „Glaubenssystem“ gehört: zum christlichen, zum muslimischen oder jüdischen oder noch einem anderen; zum römisch-katholischen, evangelisch-lutherischen, evangelisch-reformierten oder einer anderen „Konfession“.  

„Mein Glaube“ unterscheidet sich immer von „deinem Glauben“, weil er durch meine Erfahrungen, meine Lebenswelt und meine Geschichte gefärbt ist. Aber es hilft mir, wenn du mir etwas von deinem Glauben mitteilst. Deine Glaubensansichten können mein Leben bereichern: Sie können mich bestätigen oder mir Impulse geben, wie ich mein Leben „aus der Perspektive Gottes“ auch sehen könnte. Befreiter vielleicht. Liebevoller. Verantwortlicher. Gemeinschaftlicher.

Mit dem Projekt „Was glaubst denn du?“ laden wir zum Austausch ein: in offenen Gruppen über eine biblische Geschichte, über Kunstwerke von Jugendlichen, bei der persönlichen Wahrnehmung der Christuskirche oder jeweils einzeln an der „Karten-Wand“ in der Christuskirche.

 

 

 

Kartenwand
Bildrechte: Evang.-Luth.-Kirchengemeinde

„Was fragst/glaubst denn du?“

Fragen und Glauben gehören zusammen. Durch Fragen kann der eigene Glaube fester werden. Und ein zeitgemäßer, hilfreicher Glaube muss auf aktuelle Fragen Antworten geben – persönlich, tastend vielleicht und sicherlich nicht als „unumstößliche Wahrheit“.

Die Fragen auf den Karten stammen von Jugendlichen. Sie sollen dich dazu anregen, eine eigene (Glaubens-)Frage auf eine neue farbige Karte zu schreiben und in eine freie Lasche zu stecken.

Fällt dir spontan eine Antwort auf eine bestimmte Frage ein?

Dann schreibe sie auf eine weiße Karte! Stecke diese Karte hochkant hinter die Frage!

So können andere sofort sehen: Hier hat jemand seine ganz persönliche Antwort gegeben!

Zu den einzelnen Fragen können auch mehrere Antworten – oder Reaktionen auf Antworten – gesteckt werden. Auf diese Weise kann sich ein fruchtbarer Austausch entwickeln.

Nach einigen Wochen werden wir auch „live“ darüber ins Gespräch kommen.