Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde
Neunkirchen am Brand
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Wir stellen uns vor

 

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Neunkirchen am Brand ist eine recht junge Gemeinde. Erst am 1. November 1994 wurden die evangelischen Christen in Neunkirchen eine eigenständige Gemeinde im Dekanat Gräfenberg. Obwohl Neunkirchen und Gräfenberg im südlichen Zipfel des Regierungsbezirkes Oberfranken liegen, gehört das Dekanat Gräfenberg zum Regionalbistum Nürnberg, also Mittelfranken.

 

Die Geschichte der „Lutheraner“ in Neunkirchen begann nach dem Kriege 1945 mit ca. 10 Mitgliedern. Der erste evangelische  Gottesdienst fand am 3. Nov. 1946 in einem Abstellraum des Rathauses mangels Sitzgelegenheiten im Stehen statt. 1950 waren es schon 200 Gemeindemitglieder. Die Kirchengemeinde gehörte damals zu Uttenreuth. Ab März 1976 lösten sich die Neunkirchner Evangelischen von Uttenreuth und schlossen sich der Gemeinde in Ermreuth an.

 

1976 konnte an der von-Hirschberg-Straße ein Grundstück von 200 qm erworben werden und 1977 wurde ein Gemeindehaus auf diesem Grundstück erstellt. Damit hatte die Gemeinde, die ihre Gottesdienste bisher in Schul- und Gasträumen und auch in der Augustinus Kapelle der katholischen Kirche gefeiert hatte,  einen eigenen Raum für den sonntäglichen Gottesdienst und ein Zuhause für Gruppen, die nun neu zusammenwuchsen.

 

Die Betreuung der Gemeinde erfolgte durch den Pfarrer von Ermreuth. 1984 bekam Neunkirchen eine Pfarrstelle zur Anstellung und damit einen für die Gemeinde zuständigen  Pfarrer.  Nun wurde der Wunsch der über 1.000 evangelischen Christen in Neunkirchen nach einer eigenen Pfarrei,  Pfarrstelle und einer eigenen Kirche immer größer.

 

Am 2. April 1989 wurde der Kirchbauverein gegründet und nun begann eine intensive Planphase für den Neubau der Christuskirche. Das „Theologische Konzept“ auf Basis der „Ich bin Worte“ im Johannes Evangelium waren die Basis für sechs Arbeitsgruppen in der Planphase. 1992 konnte die Gemeinde am vorhandenen Grundstück weitere 1.600 qm für den Standort der neuen Kirche zukaufen. Im Jahre 1994 betrug die Anzahl der Gemeindemitglieder 1.600 und am 1. Nov. 1994 wurde die Gemeinde eigenständig und konnte einen eigenen Kirchenvorstand wählen. Am 1. April 1995 wurde Neunkirchen selbständige Pfarrei und ab Juli bekam die Gemeinde eine eigene Pfarrstelle, die ab 1. Okt. 1996 besetzt wurde.

 

Nun konnte der Aufbau der Gemeinde und der Neubau der Christuskirche in geordneten Bahnen sicher und gut weiter laufen.  Der Spatenstich für die Christuskirche erfolgte am 30. März 1999, die Grundsteinlegung feierten die Gemeinde im Anschluss an einen Gottesdienst Anfang Juli und am 24. Sept. 1999 wurde das Richtfest gefeiert. Nach 21 Monaten Bauzeit, in der auch die „Kirchbauhütte“, Mitglieder der Gemeinde, intensiv mitarbeiteten,  wurde die Christuskirche am 2. Dez. 2000 geweiht und Landesbischof Johann Friedrich hielt die Predigt.

 

Die sich schön in das Ortsbild einfügende moderne Christuskirche mitten im Ort hat ca. 1.400.000 Euro gekostet. Davon hat die Gemeinde an Spenden ca. 400.000 Euro beigetragen. Allerdings konnten zu diesem Weihgottesdienst noch keine Glocken läuten und auch die Jugendlichen hatten noch keinen neuen Raum. Die Nebengebäude am Gemeindehaus, heute Jugendraum, Kindergottesdienstraum, Lagerraum und Behinderten WC, wurden bis Ende 2002 fertiggestellt.

 

Die Glockenaktion wurde Mitte 2003 gestartet. Bis April 2004 waren die 65.000 €uro gesammelt, sodass im April die Glocken bei der Firma Rincker gegossen werden konnten. Am 30. Mai wurden die Glocken nach der Weihe mit vereinten Kräften von Gemeindemitgliedern in den Turm gezogen und ab 4. Juli 2004 begann das offizielle Läuten. 

 

Seither hat die Gemeinde viele schöne Gottesdienste in der Kirche gefeiert und schon achtmal Kirchweih. Die Christuskirche und das integrierte und renovierte Gemeindehaus werden sehr gut angenommen und sind mit Leben erfüllt. Derzeit läuft in der Gemeinde die Aktion für den Kauf einer neuen Orgel, die ca. 300.000 Euro kosten wird und ausschließlich durch Spendenmittel zu finanzieren ist.

 

Die Gemeinde hat heute über 1.800 Mitglieder und ist damit die größte Gemeinde im Dekanat Gräfenberg. Sie wird von dem Pfarrerehepaar Anke und Axel Bertholdt betreut.

Die Gemeinde betreut seit 1. Sept. 1995 einen dreigruppigen Kindergarten und über den Diakonie-Verein Kindertagesstätten ab April 2007 einen eingruppigen Kinderhort und ab 1. Sept. 2009 eine Kinderkrippe für 24 Kinder von 0 bis 3 Jahren.